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Farbreferenzierung für Fotografen mit Pantone

Pantone referenziert Farbangaben auf vielfältige Weise. Die bekannten Pantone Farbfächer in Verbindung mit Normlicht sind dabei die perfekte Basis für eine klare Kommunikation zwischen Fotograf – Kunden und Druckereien.

Ein gutes und kostenloses Tool ist dabei der Pantone Colorfinder. Ohne profilierten, softprooffähigen Monitor ( z.B. Eizo CG277  oder NEC Spectraview Reference 272) ist der Colorfinder allerdings nur mit Vorsicht zu verwenden: Die Farbdarstellung wird vom Standart (teils erheblich) abweichen.

Der Colorfinder zeigt anhand einer Pantone-Farbnummer die Farbe an und gibt Auskunft in welchem der diversen Farbfächer die Farbe zu finden ist.

Für die Übergabe einer Farbe nach Photoshop ist der Colorfinder allerdings nicht der perfekte Weg. Hier ist die Pantone-Software Color Manager die korrekte Wahl. Eine Lizenz inkl. der kompletten Farbbibliothek ist bei jedem Farbfächer inklusive.

Pantone Color Manager, Photoshop, Softproofmonitor, Normbeleuchtung und Farbfächer sind die Basis zu eine zuverlässige Farbreferenzierung

Pantone Color Manager, Photoshop, Softproofmonitor, Normbeleuchtung und Farbfächer sind die Basis zu eine zuverlässige Farbreferenzierung

Im Pantone Color Manager wählt man zunächst den passenden Farbfächer aus:

Folgende Einteilung, welcher Farbcode in welcher Pantone-Bibliothek zu finden ist, vereinfacht die Suche:

  1. Sechsstellige Farbcodes mit dem Schema xx-xxxx sind Farben aus dem Fashion +Home-System
  2. Folgt auf diese sechsstelligen Codes ein „TCX”, gehören Sie zu Fashion + Home Cotton
  3. Folgt auf diese sechsstelligen Codes ein „TPX”, gehören Sie zu Fashion, Home, Interior Paper
  4. Drei-, vier- oder fünfstellige Farbcodes mit dem Schema xxx, xxxx oder xxxxx sind Farben aus dem grafischen System PLUS SERIES
  5. Folgt auf diese drei-/vier-/fünfstelligen Codes ein „C”, finden Sie die Farben im Coated-Fächer
  6. Folgt auf diese drei-/vier-/fünfstelligen Codes ein „U”, finden Sie die Farben im Uncoated-Fächer
  7. Beginnen die drei-/vier-/fünfstelligen Codes mit einer 1-7, sind sie Teil des Formula Guides
  8. Beginnen die drei-/vier-/fünfstelligen Codes mit einer 8, sind sie Teil des Metallic Guides
  9. Beginnen die drei-/vier-/fünfstelligen Codes mit einer 9, sind sie Teil des Pastels & Neons Guides
  10. Beginnen die drei-/vier-/fünfstelligen Codes mit einer 10, sind sie Teil des Premium Metallic Guides

Um die Farben korrekt im Photoshop darstellen zu können, kann man diese dort hin exportieren: Im Color Manager wählt man unten rechts zunächst einen Farbfächer aus. Im Menü – Datei – Export – Photoshop- Lab startet man den Export.

Spätestens nach einem Neustart kann man jetzt die Farbangabe direkt im der passenden Photoshop Farbbiliothek anwählen. Pantone bietet diverse Generationen seiner Farbfächer in der Auswahl zum Export an. Bei PFEIFER PHOTOGRAPHY hat sich folgende Auswahl bewährt:

  1. Formula Guide coated
  2. Formula Guide uncoated
  3. Color Bridge coated
  4. Color Bridge uncoated
  5. Pastel & Neons coated
  6. Pastel & Neons uncoated
  7. Premium Metallics coated
  8. CMYK coated
  9. CMYK uncoated
  10. Fashion & Home cotton
  11. Fashion & Home nylon bights
  12. Skin Tone Guide
  13. Metallics Coated
  14. Fashion & Home Interior Paper

 

 

 

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Mac Pro – Das erste Fazit

Seit einigen Wochen ist der neue Mac Pro 3,5GHz, 6-Core mit 64 Gigabite Ram im Fotostudioeinsatz in München. Zeit für ein erstes Fazit – Wie bewährt sich der Rechenbolide bei der Bildbearbeitung?

Wirklich krass: Nachdem alles eingerichtet ist und die Daten auf externen Thunderboldfestplatten, liegen ist der gefühlte Vorsprung gering.

Zum Glück: Das täuscht! Man gewöhnt sich zu schnell an die höhere Leistung. Der Rechner läuft wirklich erstaunlich schnell. Hier einige Benchmarks im Vergleich zu dem vorherigen Rechner Mac Pro 2×2.4 GHz Quad Core mit 14 GB Ram. Allerdings ist zu bemerken, das die Angaben nur eine Tendenz zeigen können. Ein professioneller Benchmarktest sieht wohl anders aus.

Kopieren
Zunächst habe ich einen Ordner mit knapp 5 GB Daten kopiert. Hier ist der Tempozuwachs enorm: Der neue macht das in 18 Sekunden, der alte Rechner braucht 95 Sekunden dazu.

Öffnen
Eine Photoshopdatei mit rund 700 MB öffnet der Neue in weniger als 1 Sekunde, der Alte braucht etwa doppelt so lange.

Speichern
Was der Neue in 7 Sekunden schafft, machte der Alte in rund 13 Sekunden

Photoshop-Aktion
Für eine gebräuchliche Aktion, bei der diverse Photoshopschritte ablaufen lässt sich der Neue 6 Sekunden Zeit, während der alte Rechner mindestens 10 Sekunden braucht.

Das Disignerstück Mac Pro "Die Urne" verliert an optischem Reiz, sobald es betriebsbereit installiert wird.

Das Designerstück Mac Pro “Die Urne” verliert an optischem Reiz, sobald es betriebsbereit installiert wird.

Der neue Mac Pro mit seinem eleganten Urnendesign ist eine Schau !

…bis das Ding mit allen Kabeln auf dem Schreibtisch steht. Es ist kaum möglich das Kabelgewirr einigermaßen zu ordnen. Damit das Chaos nicht so ins Auge fällt, wird das schmucke Designstück wohl ziemlich bald unter vielen Schreibtischen verschwinden, so wie alle anderen Vorgänger auch. Eine Herausforderung, wird dann allerdings die Bedienung der ohnehin mit Kabeln verdeckten Einschalttaste. Ein Hub könnte hier zwar etwas Abhilfe schaffen: Kosten weit über 200€ lassen die Ordnungsliebe dann allerdings doch etwas in der Hintergrund treten.

Das Arbeiten mit dem neuen Mac Pro im Fotostudio macht Freude. Es gibt zur Zeit jedoch noch einige Haken:

Maximal 2 Monitore
Gerne hätte ich von der beworbenen Möglichkeit gebrauch gemacht, einen dritten Monitor anzuschließen. Das geht mit Mac OS 10.9.3 nicht. Nach langem Herumprobieren wurde mir dies bei der Apple-Hotline  bestätigt. Mehr als 2 Monitore sind nicht möglich.

Kabel bis 3 Meter Länge
Thunderboldkabel haben eine maximale Länge von 3 Metern. Es ist also nicht problemlos möglich, die Festplatten geräuschgedämmt im Schrank verschwinden zu lassen. Da sich die Anschlüsse bei den Festplatten durchschleifen lassen, hilft ein Trick. Auf halbem Wege führt eine externe Festplatte ein zweites Kabel weiter zum Schrank. So bleibt nur eine Festplatte sichtbar: Der Spaß kostet 49€ pro Kabel, funktioniert jedoch ohne Probleme und hat keinen Einfluss auf des Übertragungstempo.

Teures Thunderboldzubehör
Auch der Anschluss eines 30 Zoll Quatomonitores ist nicht ohne Weiteres möglich. Damit das Ding läuft wird ein Dual-Link auf DVI Adapter benötigt. Kostenpunkt: Schlappe 99 €.

Pages ohne Serienbrieffunktion
iWorks präsentiert sich mit Version 5 moderner und aufgeräumter. Das Pages 5 keine Serienbrieffunktion bietet, hat mich ein weiteres Mal schlucken lassen. Um nicht jede Adresse händisch eintippen zu müssen, ist es unvermeidlich auf Version 4 zurück zu gehen.

Aliasse verschwinden
Bei unserer Arbeit stört es, das die Links in der Favoritenleiste des Spaltenbrowsers eines Netzwerkrechners nach jedem Neustart neu zugewiesen werden müssen. Eine Aliasliste in einem separaten Ordner muss als Lösung herhalten, bis dieser Fehler behoben ist.

Ansonsten sind alte Leiden zurückgekehrt: Gelegentlich verlangt der Finder nach einem Neustart oder verschobene Dateien werden manchmal erst mit Verzögerung angezeigt. Regelmäßig fordert der bekannte bunte Ball zum Warten auf.

Der Einsatz von Excel ist gewohnt spaßfrei, lässt sich aber leider für ein bestimmtes Projekt nicht vermeiden: Abstürze, Ruckeln, verzögerte Eingaben und diverse Magic Computermerkwürdigkeiten machen das Arbeiten zwar nicht unmöglich, man fühlt sich jedoch um einige Jahre zurückversetzt, als so etwas auch bei anderen Programmen noch hingenommen werden musste….

 

 

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MacPro beschleunigt Bildbearbeitung

Mein Applehändler aus München rief mich heute an mit den Worten: “Die neue Kampfmaschine, die Du am Freitag bestellt hast, kannst Du jetzt abholen.” Nachdem das Arbeiten mit Photoshop an den Foto-Dateien unserer Sinar eVolution 86H (gehört neuerdings zu Leica) mit den 48 Megapixeln doch teilweise etwas zäh läuft, muss etwas passieren.

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Seit Jahresanfang hat Apple endlich wieder was flottes für Profis im Angebot: Der nagelneue MacPro ( Die Urne) mit voller Arbeitsspeicherausstattung hält hoffentlich was er verspricht. In den nächsten Tagen wird sich zeigen, was mit der neue Rechner im Fotostudio bringt.

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PFEIFER PHOTOGRAPHY unterstützt Deutsch-Französisches Freundschaftsfest

Im Rahmen des Deutsch-Französischen Freundschaftsfestes  vom 27. – 29.6.2014 in Pullach engagieren wir uns für für das Marketing und den damit verbundenen Fotowettbewerb. Es winken attraktive Preise, die besonders für Fotoamateure interessant sind. Nähere Infos zum Fest und zum Wettbewerb gibts auf www.pullach-aktiv.de

Einige Informationen zum Ablauf.

  • Die eingereichten Fotos sollen Motive aus Pullach zeigen.
  • Die Fotos können einzelne, unterschiedliche Motive zeigen oder als Fotoserie Motive zu einem frei wählbaren Thema darstellen.
  • Die Einsendung der Fotos kann per Email oder per Post erfolgen. Einsendungsschluss ist der 13. Juli 2014.
  • Teilnehmer können insgesamt 8 Fotos einsenden: max. 4 Fotos mit unterschiedlichen Motiven und max. 4 Fotos einer Fotoserie zu einem ausgewählten Thema odermax. 2 Fotoserien à jeweils 4 Fotos.
  • Eine fachkundige Jury wählt die 50 besten Fotos zur Veröffentlichung aus.
  • Es gibt interessante Preise zu gewinnen: Fototouren in die Partnachklamm und zur “Blauen Stunde in München”. Hier erfahren Sie mehr.
  • Der Rechtsweg ist ausgeschlossen.
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High-End Produktfotos mit Fachkamera

Viele Fotomotive lassen sich mit den mittlerweile wirklich guten digitalen Kleinbildkameras realisieren. Wenn  Topqualität, der Ausgleich von Perspektiven, kontrollierte Schärfeführung und digitale Datenqualität vom oberen Ende der Skala gefragt sind, dann geht kein Weg an einer Fachkamera mit Digitalrückteil vorbei.

Mehr als bunte Bildchen - Karsten Pfeifer mit seiner Sinar-Fachkamera mit 48 bzw. 192 Megapixelkamera.

Mehr als bunte Bildchen – Karsten Pfeifer mit seiner Sinar-Fachkamera mit 48 bzw. 192 Megapixelkamera.

Stürzende Linien, zufällige Oberflächenfehler oder andere Bildmängel nimmt der Betrachter wahr. Das abgebildete Produkt wirkt dann eher geringwertig. Fotografen, die ihr Handwerk beherrschen, lassen solche Fehler verschwinden. Der Blick wird auf das Wesentliche gerichtet.  So entstehen Fotos, die wirklich dabei helfen, Waren und Dienstleistungen besser zu verkaufen.

Kreativität, konzeptionelles Arbeiten und technische Qualität sind Basis für hochwertige Produktfotos

Kreativität, konzeptionelles Arbeiten und technische Qualität sind Basis für hochwertige Produktfotos

Ohne kreativen Input geht es sicher nicht. Ebenso wichtig ist das konzeptionelle Herangehen, damit Fotos die benötigte Wirkung erzielen. Die technische Umsetzung wird bei PFEIFER PHOTOGRAPHY aus dem FF beherrscht.

 

 

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BDS-Event im Zeitraffer

Bei der Jahrestagung des BDS-München experimentierte der Münchener Fotograf Karsten Pfeifer mit einer kleinen Kompaktkamera. Durch die Zeitraffertechnik bekommt man in 60 Sekunden mit rud 600 Einzelfotos einen guten Eindruck von der Veranstaltung mit Vorstandsberichten, Kabarettprogramm und Netzwerkabend. Die extrem gedämpfte Beleuchtung motivierte dazu mit diversen Foto-Effekten zu arbeiten.

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Fotoworkshop etabliert sich

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Eine neue Gruppe Jugendlicher startete im Oktober bei den Joblingen. Die Joblinge AG unterstützt junge Menschen bei der Berufsfindung. Dazu gehören immer auch richtig gute Bewerbungsfotos. Unter Anleitung von Karsten Pfeifer haben die Jugendlichen diese Photos selbst angefertigt. Das nun wiederholte Workshop-Projekt ist für die Teilnehmer ein gute Übung in vielerlei Hinsicht: Organisation eines Shootings, Wirkung der eigenen Kleidung und vor allen Dingen: Wie nimmt mich mein Gegenüber wahr? Wie kann ich dies auf dem Foto und im auch in anderen Lebensituationen ein Stück weit positiv beeinflussen?